SDAX steigt weiter

Der SDAX gewinnt weiter an Wert. Der Aktienindex könnte bald die 6.000-Punkte-Marke erreichen.

Der SDAX befindet sich momentan in einem Aufwärtstrend. Der Aktienindex gewann infolge einer Aufwärtsbewegung zu Beginn des Jahres stetig an Wert: er stieg von rund 5.250 Punkten Anfang Januar auf über 5.500 Punkte Mitte Januar. Ende des Monats überschritt der SDAX 5.750 Punkte. Während sich der Index Anfang Februar in einer Seitwärtsbewegung befand und bei rund 5.750 Punkten tendierte, folgte im Anschluss ein weiterer Aufwärtstrend. Aktuell notiert der SDAX bei 5.976,83 Punkten.

SDAX-Entwicklung der vergangenen 12 Monate

SDAX-Entwicklung 12 Monate

Der SDAX (Small-Cap-DAX) ist ein deutscher Aktienindex. Er umfasst 50 Unternehmen, die bezogen auf Marktkapitalisierung und Umsatz den im MDAX enthaltenen Werten folgen. Es handelt sich dabei um sogenannte Small Caps, das heißt kleinere Unternehmen. Der SDAX wurde im Juni 1999 von der Deutschen Börsen AG eingeführt und basiert auf den Aktienkursen des elektronischen Handelssystems XETRA. Der SDAX gehört neben dem DAX, dem TecDAX und dem MDAX zum Prime Standard.

Analytik Jena-Dividende in 2013

Der Messtechnik-Hersteller Analytik Jena hat seinen Aktionären eine Dividende in Aussicht gestellt. Dies teilte der Analytik Jena-Vorstand vor kurzem mit.

Analytik Jena hat seinen Anlegern nach einem Rekordjahr eine Dividende in Aussicht gestellt. Wie der Vorstand des Messtechnik-Herstellers bei der Vorlage der Bilanz für das abgelaufene Geschäftsjahr 2011/2012 mitteilte, sollen die Analytik Jena-Anleger nach der im April geplanten Hauptversammlung (HV) 0,20 Euro pro Aktie erhalten. Demnach habe Analytik mit 94 Millionen Euro den höchsten Umsatz seit der Gründung des Unternehmens Anfang der 1990er Jahre erwirtschaftet. Damit stiegen die Erlöse im Vergleich zum Geschäftsjahr 2010/2011 um 8,9 Prozent.

Die Dividendenhöhe wird auf der ordentlichen Hauptversammlung von Analytik Jena festlegt. Diese wird am 23. April 2013 in Jena stattfinden. Auf dieser werden Vorstand und Aufsichtsrat die genaue Dividendenhöhe zur Abstimmung vorschlagen. Die Dividenden sollen für das abgelaufene Geschäftsjahr an die Anteilseigner ausgeschüttet werden. Am 24. April 2013, dem auf die HV folgenden Handelstag, wird voraussichtlich die Dividendenausschüttung erfolgen.

ThyssenKrupp verkauft Tochtergesellschaft

Deutschlands größtes Stahl- und Technologieunternehmen, die ThyssenKrupp AG, hat am Freitag in einer Pressemitteilung den Verkauf ihrer Tochtergesellschaft ThyssenKrupp Tailored Blanks bekanntgegeben. Der Kaufvertrag wurde unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Aufsichtsgremien und zuständigen Regierungsbehörden unterzeichnet.

Käufer ist die Wuhan Iron and Steel Corp. (WISCO). Die Trennung von ThyssenKrupp Tailored Blanks ist Teil einer im Mai 2011 angekündigten Portfoliooptimierung. Die Anlieger honorierten diesen Schritt: Die ThyssenKrupp Aktie führt am Freitagmorgen den DAX an.

Zinkpreis im Aufwärtstrend

Der Zinkpreis befindet sich derzeit in einer Aufwärtsbewegung. Bald könnte der Zinkkurs sogar die 2.000-US-Dollar-Marke knacken.

Der Zinkpreis zeigt momentan einen Aufwärtstrend. Zwar war der Zinkkurs zu Beginn des Jahres stark in den Handel gestartet und erreichte Ende Januar sogar rund 2.118 US-Dollar, fiel Mitte Februar jedoch unter die 2.000-US-Dollar-Marke. Im März erreichte der Zinkpreis ein weiteres Hoch mit über 2.100-US-Dollar. Nach kurzzeitigen Auf- und Abwärtsbewegungen ging der Zinkpreis stetig zurück und fiel Ende Juni auf den Tiefstand von 1.748 US-Dollar. Danach erholte sich Zink kurzzeitig und erreichte Anfang Juli 1.900 US-Dollar, ging Ende Juli jedoch wieder auf rund 1.800 Dollar zurück. Seit Ende August ist ein leichter Aufwärtstrend des Zinkpreises zu beobachten. Aktuell liegt der Zinkpreis bei 1.998,50 US-Dollar und könnte bald eventuell sogar die 2.000-Dollar-Grenze erreichen. Nach Medienberichten wird die Zinkproduktion in China derzeit aufgrund von Verlusten unter den Herstellern stark zurückgefahren. Dies könnte möglicher Weise zu einem weiteren Preisanstieg von Zink führen.

Lotto24 AG geht an die Börse

Nach dem erfolgreichen Spin-off von der Tipp24 SE wurde die Aktie der Lotto24 AG im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse aufgenommen. Die Deutsche Lotto-Tochter startete heute mit einem Anfangskurs von 3,00 Euro je Aktie.

Somit liegt der Wert 20 Prozent über dem Angebotspreis, zu dem die Aktionäre der Tipp24 SE  eine Kapitalerhöhung der Lotto24 AG verzeichnet hatten.
Dieser Angebotspreis entsprach außerdem dem rechnerischen Wert der Sachdividende, der durch die Anteile an der Lotto24 AG an die Aktionäre der Tipp24 SE ausgeschüttet worden waren.

Dax und Dow Jones im leichten Aufwärtstrend

Der Dax konnte am Mittwochvormittag einen leichten Anstieg verbuchen. Dies liegt unter anderem an der von Anlegern gespannt erwarteten Entscheidung der US-Notenbank Federal Reserve.

Der deutsche Leitindex startete am Mittwoch mit leichten Verlusten und sank zwischenzeitlich auf unter 6.340 Punkte. Die Anleger reagierten mit Enttäuschung auf die Abschlusserklärung des G20-Treffens in Mexiko. Darin versprachen die Euroländer zwar, weiterhin gegen die Euro-Schuldenkrise vorgehen zu wollen. Dies wurde jedoch als unzureichendes Versprechen aufgenommen. Die Anleger hatten sich mehr erhofft.
Marktbeobachter und Analysten erwarten mit Spannung die Entscheidung der US-Notenbank Fed, die am Mittwochabend bekannt gegeben wird. Dabei geht es um weitere geldpolitische Maßnahmen. Diese Aussicht verlieh vor allem den nordamerikanischen und asiatischen Märkten Aufwind. Der Dow Jones legte am Dienstag um 0,75 Prozent auf 12.837 Punkte zu. Und auch der Dax konnte sich am Nachmittag erholen und liegt derzeit bei 6.376,02 Punkten.
Es gilt als realistisch angesehen, dass die Federal Reserve (kurz: Fed) ihre „Operation Twist“, die Ende Juni ausläuft, verlängert und eventuell modifizieren wird. Dies wurde es der Fed ermöglichen, ihr Anleiheportfolio stärker in Richtung von langlaufenden Staatsanleihen auszurichten. Dies könnte konjunkturstimulierend wirken, da es die Renditen am langen Laufzeitende vermutlich weiter drücken würde.

Schuldenkrise: Spanien fordert Eingreifen der EZB

Spaniens Finanzminister Montoro fordert angesichts der Verschärfung der Schuldenkrise ein Eingreifen der Europäischen Zentralbank (EZB).

Der spanische Finanzminister Cristóbal Montoro verlangte am Montag im Madrider Senat, dem Oberhaus des Parlaments, ein Eingreifen der Europäischen Zentralbank (EZB), um die Schuldenkrise in den Griff zu bekommen. Montoro sagte, die spanische Wirtschaft befinde sich in einer kritischen und entscheidenden Phase. Die EZB müsse auf die Lage an den Märkten entschieden und zuverlässig reagieren.
Die spanische Regierung hatte darauf gehofft, dass sich die Situation an den europäischen Märkten nach der Griechenland-Wahl verbessern würde. Dieser Fall trat jedoch nicht ein, indem am Montag die Risikoaufschläge für spanische Staatsanleihen für zehn Jahre über die Marke von 7 Prozent stiegen. Dies ist der Höchststand seit Einführung des Euro.
Analysten hatten zuvor bereits gewarnt, dass die Probleme Europas durch den Wahlausgang in Griechenland noch lange nicht gelöst sein. Denn Spaniens Probleme sind tiefgehender als zunächst angenommen. Wie „Die Welt“ am Montag berichtete, könnte der Euro-Rettungsschirm derweil erneut aufgestockt werden. EU-Diplomaten mehrerer Länder bestätigten „Welt Online“ gegenüber, dass entsprechende Überlegungen in EU-Hauptstädten und europäischen Institutionen gestellt würden. Bis zu 100 Milliarden Euro sollen demnach an die spanischen Banken aus dem Rettungsfonds EFSF (European Financial Stability Facility) gezahlt werden. Somit bleibe das Nachfolgeinstrument, der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM), der ab dem 1. Juli bereit stehen soll, unangetastet.